
Flachgewebte Kelims mit geometrischen Mustern und kräftigen Farben – pflegeleicht, vielseitig und in beiden Filialen in Köln zu sehen.
Flachgewebt, pflegeleicht, in kräftigen Farben.
Kelim-Teppiche stammen aus der nomadischen Kultur des Irans und Afghanistans und fanden über die Jahrhunderte weite Verbreitung in der türkischen Provinz Anatolien. Seit über 40 Jahren führt das Teppich Zentrum Almiran Kelims und Orientteppiche in Köln. Inhaber Jahangir Farhangian und sein Team zeigen Ihnen gern, was gerade vorrätig ist.
Teppich Almiran Kelim 1
Teppich Almiran Kelim 2
Teppich Almiran Kelim 3
Teppich Almiran Kelim 4
Teppich Almiran Kelim 5
Teppich Almiran Kelim 6
Teppich Almiran Kelim 7
In der türkischen Sprache bedeutet Kelim schlicht Teppich, heute verbindet man damit jedoch eine besondere Webtechnik. Kelim-Teppiche zeichnen sich durch schöne Farben und Muster sowie durch eine harmonische Ausstrahlung aus. Wir bieten sie in traditionellem Design und im modernen Ethno-Look an.
Das Besondere ist die überlieferte Webstruktur aus Kette und Schuss, die es erlaubt, mit den Schussfäden variantenreiche Muster und Formen zu gestalten. Diese jahrtausendealte Technik wurde in Stämmen und Dörfern über Generationen weitergegeben und kam in der höfischen Kultur zu großer Blüte. Besonders als Wandteppich war der Kelim beliebt.
Flachgewebte Teppiche bestehen traditionell aus Schafwolle oder Ziegenhaar. Heute gibt es auch Kelims aus Kunstfasern, die pflegeleicht und farbenfroh sind und sich kaum von Naturfasern unterscheiden lassen. Die Herstellung folgt stets demselben Prinzip, Unterschiede gibt es in der Gestaltung: Textur und Wirkung hängen von der Stärke des Garns, dem Abstand der Schussfäden und der Feinheit der Kettfäden ab. Viele Kelims tragen den Namen ihres Herstellungsortes, etwa Schirwan oder Konya.
Schlitz-Kelim: Der Schussfaden wird immer an derselben Stelle gewendet, dadurch entsteht auf beiden Seiten dasselbe Muster. Soumak-Kelim: nur einseitig verwendbar, zeigt aber sehr schöne Muster. Cicim-Kelim: aufwendig verarbeitet, die Struktur wirkt wie gestickt und ist nicht ganz so flach. Verneh-Kelim: charakteristisch ist das bläulich-rote Grundgewebe. Keci-Kelim: immer im Streifenmuster und aus Ziegenhaar.
Traditionell dienten Kelims als Wandbehänge, ähnlich den europäischen Gobelins, als Isolationsmatten gegen Kälte, Stein oder Wüstensand und auch als Decken.
Heute werden die flach gewebten Teppiche mit ihren meist geometrischen Mustern überwiegend als Bodenbelag, als Läufer oder als Vorleger geschätzt. Sie bringen Farbe und Lebendigkeit in jeden Wohnbereich, sind pflegeleicht und lange haltbar. Traditionelle Kelims in erdigen Farben wirken beruhigend, farbenfrohe moderne Muster sind ein Blickfang für Küche, Ess- und Wohnbereich und harmonieren gut mit Stein- und Holzböden.
Ein Kelim mit kräftigen Farben wirkt je nach Licht und Boden sehr unterschiedlich. Deshalb bringen wir Ihnen mehrere ausgewählte Teppiche kostenlos und unverbindlich nach Hause zum Probelegen.
Gefällt Ihnen am Ende keiner davon, nehmen wir alle wieder mit. Keine Kosten, keine Verpflichtung. Mehr dazu auf unserer Beratungsseite.

Was uns zu Kelim-Teppichen am häufigsten gefragt wird.
Ein Kelim wird gewebt, nicht geknüpft. Bei einem Knüpfteppich wird jeder Knoten einzeln um die Kettfäden gelegt, wodurch ein Flor entsteht. Beim Kelim laufen Kett- und Schussfäden ineinander, das Ergebnis ist flach und auf beiden Seiten oft gleich schön. Daraus folgt alles Weitere: Ein Kelim ist leichter, dünner, pflegeleichter und meist preiswerter, während ein geknüpfter Teppich weicher unter den Füßen ist und feinere Musterdetails zeigt.
Ja, vergleichsweise. Weil sie keinen Flor haben, setzt sich Schmutz weniger tief fest, und Absaugen genügt meist. Verwenden Sie eine glatte Düse ohne rotierende Bürste, damit sich die Schussfäden nicht lösen. Flecken sofort abtupfen, nicht reiben. Alle paar Jahre empfehlen wir auch beim Kelim eine professionelle Wäsche, damit Farben und Fasern frisch bleiben.
Sehr gut sogar. Weil er flach ist, gleiten Stühle leicht darüber, und Krümel lassen sich einfach absaugen. Achten Sie auf die Größe: Der Teppich sollte rundum etwa 60 bis 70 cm über den Tisch hinausragen, damit die Stühle auch zurückgeschoben noch darauf stehen. Ein gemusterter Kelim verzeiht zudem kleine Flecken besser als ein einfarbiger Teppich.
Ja, das ist sogar die ursprüngliche Verwendung. Kelims wurden traditionell als Wandbehänge genutzt, ähnlich den europäischen Gobelins. Wichtig ist eine Aufhängung, die das Gewicht gleichmäßig verteilt, damit sich das Gewebe nicht verzieht. Sprechen Sie uns an, wir sagen Ihnen, welche Stücke sich dafür eignen und worauf Sie achten sollten.
Aus den klassischen Regionen: dem Iran, Afghanistan und der türkischen Provinz Anatolien. Viele Kelims tragen den Namen ihres Herstellungsortes, etwa Schirwan oder Konya. Welche Stücke gerade vorrätig sind, wechselt, weil es sich um Einzelstücke handelt. Kommen Sie gern vorbei, dann zeigen wir Ihnen, was aktuell da ist.
Kelims sehen Sie in beiden Filialen: in Köln-Marsdorf im Möbelhaus ROLLER und in der Kölner Innenstadt bei Kaufhof. Kein Termin nötig.